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Jetzt investieren?! Preise fallen, Renditen steigen.

Christian Crain, Geschäftsführer PriceHubble Deutschland GmbH


Der Markt ist im Wandel und erstmal seit Jahren sinken die Kaufpreise für Wohnimmobilien in vielen Regionen. Auslöser dieser Entwicklung sind die anhaltend schwierigen wirtschaftlichen Rahmenbedingungen, steigende Energiepreise, steigende Inflation und die Anhebung der Zinsen. Für viele Unternehmen der Immobilienbranche, insbesondere Projektentwickler, Bestandshalter und institutionelle Investoren oder Fondshäuser, ist diese angespannte Marktphase eine große Herausforderung, die einen langen Atem benötigt.


Wirft man jedoch einen Blick auf die Renditen, können sich auch gute Investmöglichkeiten bieten. Denn fallende Kaufpreise bei gleichbleibenden Mieten würden steigende Renditen mit sich bringen. Das gilt selbstverständlich nur für Investments mit einem stabilen Mietergefüge, bei dem kein Leerstand aufgrund steigender Warmmieten droht. Wir haben in unserer großen Renditestudie für die DACH-Region auch die fünf größten Städte Deutschlands untersucht und die durchschnittlichen Kaufpreise, Mieten und Renditen ermittelt.




Daraus ergibt sich die folgende Top 10 für die renditestärksten Bezirke der untersuchten Städte in Deutschland 2022:



In der Gesamtbetrachtung der DACH-Region haben es drei Bezirke aus Köln und zwei aus Frankfurt am Main sogar in die Top15 geschafft mit Renditen ab 4.5 Prozent. Vor allem Köln weist ein insgesamt sehr hohes Renditeniveau auf, was vor allem an den vergleichsweise niedrigen Quadratmeterpreisen liegt. Mit teilweise durchschnittlich 3.000 € pro Quadratmeter ist Wohnen in Köln nicht mal halb so teuer wie in München, wo bereits über 7.000 € pro Quadratmeter aufgerufen werden. Über alle Lagen in den untersuchten Städten in Deutschland sind die Renditen leicht gesunken, was daran liegt, dass die Kaufpreise deutlich schneller gestiegen sind als die Mieten. Sinken die Preise aber wie von vielen Fachleuten angenommen über die kommenden 12 Monate, steigen auch die Renditen wieder leicht an, insofern die Mieten stabil bleiben.


Das kann insbesondere für den Bereich der Bestandsentwicklung spannend sein, wenn es möglich ist, mit energetischen Maßnahmen das Energielabel einer Immobilie zu heben, den Wert der Immobilie damit erheblich zu steigern und gleichzeitig die Warmmieten zu sichern. Auch dabei gilt es selbstverständlich, alle Daten eines potenziellen Investments genau zu prüfen, den Standort und das Objekt umfassend zu analysieren.




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